Produktivitätssteigerung / Halbleiterfabrik

AUSGANGSSITUATION
  • Die mangelnde Anlagen Leistung und die daraus entstandene und anhaltende Kritik aus dem Umfeld der Produktionseinheit, gaben den Anstoß für die Aufarbeitung der Situation
  • Als eine mögliche Ursache für die offensichtlichen Symptome wurde die Zusammenarbeit der funktionalen Gruppen innerhalb der Produktionseinheit gesehen
ZIELE
  • Die Anlagenverfügbarkeit ist auf dem vereinbartem Niveau
  • Die Mitarbeiter kommen wieder mit mehr Spaß und höherer Motivation in die Firma
  • Es herrscht wieder ein gemeinsamer Kampfgeist, die Mannschaft versteht sich wieder als ein Team und agiert auch so
VORGEHEN
  • Eine wesentliche Herausforderung war dabei ein Design für die Workshops mit den Mitarbeitern zu erstellen, welches der Zielstellung und dem Entwicklungsfortschritt dienlich ist und gleichfalls dem Umstand Rechnung trägt, dass nicht alle Mitarbeiter auf einmal zur Verfügung stehen können.
  • So wurde ein Ansatz zur "Entwicklung der Teamarbeit" gewählt. D.h., es wurden zeitlich versetzte, aber inhaltlich gleiche Workshops mit jeweils einem Teil bzw. Querschnitt der Mannschaft durchgeführt. Die Zusammenführung der Ergebnisse aus den jeweiligen Workshops und die Abstimmung der Mitarbeiter untereinander, mussten im Anschluss on-the-job in Eigenverantwortung erfolgen.
  • Begleitend wurden in Meetings mit den Führungskräften, vor und zwischen den Workshops, an aktuellen Fragestellungen zum Entwicklungsprozess gearbeitet. Der Fortschritt wurde bewertet und Workshopinhalte daraufhin angepasst.
ERGEBNIS
  • Die Mannschaft hat viel geleistet und erreicht. Seitens der Mitarbeiter und der Führung wurden die Veränderungen in den 5 Monaten und hinsichtlich der Zusammenarbeit im Durchschnitt mit einer "6-7" bewertet (1 = kein Fortschritt, 10 = alle Ziele erreicht)
  • Schuldzuweisungen sind einer lösungsorientierten Arbeitsweise und konstruktiven Streitkultur gewichen
  • Die Anlagenverfügbarkeit ist um 5% gestiegen und heute stabil auf dem vereinbarten Niveau
  • Die Durchlaufzeit der Produkte wurde um 32% gesenkt
  • die Produktions-/Prozesskosten konnten in dem Produktionsbereich um 13% gesenkt werden